Die Tierfotografie ist sicherlich eines der faszinierendsten aber gleichzeitig auch eines der schwierigsten Bereiche der Fotografie.
Hier wird nicht nur ein gewisses technisches Equipment verlangt, wie z.B. Teleobjektiv mit mindestens 300 mm Brennweite.
Sondern zusätzlich auch eine möglichst gute Kenntnis über das Verhalten der Tiere abverlangt.
Tiere bewegen sich oft sehr schnell und in verschiedenen Richtungen.
Zootiere befinden sich meistens hinter einer dicken spiegelnden Glasscheibe, oder hinter störenden Zäunen,
die es dem Fotografen zusätzlich erschweren ein gutes Foto zu erzielen!
Da sieht es im Bereich der der Studiofotografie mit Models ganz anders aus,
hier kann man z.B. das Licht selbst bestimmen und weiß nach gewisser Zeit welche Einstellungen wofür genommen werden müssen.
Die meisten Models bewegen sich auch nicht, oder kaum im Moment des Shoots.
Was es eigentlich fast unmöglich macht ein Foto unscharf aufzunehmen und somit immer ein Optimum an Qualität des Fotos zu erzielen!
Was mir in letzter Zeit immer häufiger auffällt, ist das Fotografieren der Tiere von oben herab!
Nun stellt sich die Frage, ist es pure Absicht oder nur ein Foto für die Erinnerung?
Mann sollte doch selber merken das es nicht wirklich toll aussieht und eher etwas für den Papierkorb ist!
Auf folgendem Foto ist es zu sehen wie es von oben herab wirkt:
Es sieht doch nicht wirklich gut aus und zum vorzeigen ist es eigentlich nicht geeignet!
Was kann man besser machen?
Ganz einfach, versuchen mit den Tieren auf Augenhöhe zu kommen.
Also ab in die Hocke, oder doch gleich auf den Boden legen!
Hier ist nun mal ein Foto aus der Hocke:
Es wirkt schon wesentlich besser und man kann es auch mit ruhigem Gewissen mal vorzeigen.
Bei dem nächsten Foto befindet sich die Kamera etwa einen Zentimeter und
das Objektiv etwa acht bis neun Zentimeter über der Wasseroberfläche.
Hier sieht man direkt die Wirkung, welche mit der Nähe zum Wasser und Augenhöhe des Tieres erziehlt wird.